Informationen zum Zulassungsverfahren für den Verwaltungslehrgang II

Rechtsgrundlage für die Zulassung zum Verwaltungslehrgang II ist § 1 des 9. ÄndTV TVöD-NRW.

Danach ist zugelassen, wer sich mit Erfolg dem Zulassungsverfahren unterzogen hat. Nach Absatz 2 sind Beschäftigte vom Zulassungsverfahren befreit, die die Abschlussprüfung als Verwaltungsfachangestellte oder die Erste Verwaltungsprüfung (Verwaltungslehrgang I) mit sehr gut oder gut bestanden haben.

Beschäftigten, die bereits in die Entgeltgruppe 9b eingruppiert worden sind, ist gemäß Nr. 7 der Vorbemerkungen zu den grundsätzlichen Eingruppierungsregelungen, alsbald die Möglichkeit zu geben, die Ausbildung und Prüfung nachzuholen. Hier entfällt dann ebenfalls das Erfordernis, sich einem Zulassungsverfahren unterziehen zu müssen.

Das Zulassungsverfahren besteht aus einem Test, zwei Klausuren, einer Gruppendiskussion sowie einem Kurzreferat.

Test

Der Test umfasst Testaufgaben zum logischen Denken in Zusammenhängen sowie zu den Fähigkeiten Sprache und Zahlen im Berufsalltag einzusetzen und konzentriert zu arbeiten. Der Test wird in Form eines standardisierten Eignungstests durchgeführt.

Klausuren

Die beiden Klausuren (praktische Fälle) sind mit einer Bearbeitungszeit von je 180 Minuten angesetzt. Die Klausuren sind mit Hilfe von gesetzlichen oder/und ortsrechtlichen Vorschriften sowie einem ausreichenden Maß an Verwaltungserfahrung zu lösen.

Diskussion

Die Gruppendiskussion wird zu einem aktuellen Thema von allgemeinem Interesse durchgeführt.

Kurzreferat

Das ca. 5-minütige Kurzreferat wird zu einem aktuellen Verwaltungsthema gehalten. Die Vorbereitungszeit beträgt 10 Minuten.

Der Prüfungsausschuss erarbeitet seine Eignungsprognose (besonders geeignet/geeignet/bedingt geeignet/nicht geeignet) für die Zulassung auf der Grundlage der Ergebnisse der schriftlichen Arbeiten und des Tests unter Einbeziehung des persönlichen Eindrucks, den er von der Bewerberin bzw. dem Bewerber gewinnt.

Die Zulassung ist zu versagen, wenn
a) beide Arbeiten geringer als „ausreichend“ bewertet sind,
b) eine Arbeit geringer als „ausreichend“ bewertet ist und kein Ausgleich durch die andere Arbeit oder den Test erreicht wird.

Ein Ausgleich ist bei einer mit „ungenügend“ bewerteten Arbeit erreicht, wenn die andere Arbeit oder der Test mindestens mit „gut“ bewertet wird. Bei einer mit „mangelhaft“ bewerteten Arbeit ist bei der anderen Arbeit oder dem Test mindestens die Note „befriedigend“ zu erzielen.

Das Zulassungsverfahren kann im Falle des Misserfolges nur einmal wiederholt werden. Die Teilnahme am Zulassungsverfahren ist kostenpflichtig.

Zur Vorbereitung auf das Zulassungsverfahren bietet das S.I.N.N einen kostenpflichtigen modularen Vorbereitungslehrgang an, der die Module „Allgemeines Verwaltungsrecht“, „Kommunalrecht“, „Kommunales Finanzmanagement“ und „Organisationslehre“ umfasst. Diese Veranstaltungen dienen auch zur Vorbereitung auf die Klausuren. Die Module sind einzeln buchbar. Eine Pflicht zur Teilnahme besteht nicht.

Termine Zulassung 2021

Test: 25.08.2021

1. Klausur: 26.08.2021

2. Klausur: 27.08.2021

mündlicher Teil: 20., 21. und 22.09.2021

Die genauen Termine werden Ihnen nach Ihrer Anmeldung schriftlich mitgeteilt.

Ich bin für Sie da:

Heike Krippendorf-Wust

Lehrgangskoordinatorin

Telefon 02151 861372